Dieses Bio-Brot enthält keine Hefe oder Sauerteig: Es besteht wirklich nur aus Dinkel und Wasser. Keimbrot wird hergestellt, indem Dinkelkörner 2-3 Tage lang gekeimt und dann bei niedriger Temperatur (110°C bis 130°C) gebacken werden. Auf diese Weise bleibt die maximale Anzahl an Nährstoffen und Ballaststoffen erhalten. Es ist ein köstliches Brot, von dem du nicht viel brauchst, weil es sehr nahrhaft ist. Köstlich mit Nussmus, zu Miso und hausgemachtem Hummus oder auch mit Schokoladenaufstrich.
Gekeimtes Dinkelbrot ist eine wohlschmeckende Brotspezialität aus dem Orient. Dort kennen die Menschen dieses außerordentlich vitale Brot schon seit einigen tausend Jahren.
Wichtigste Voraussetzung für die Herstellung des Brotes ist die Verarbeitung der vollständig erhaltenen Getreidekörner. Nur Vollgetreide besitzt den vollen Gehalt an Nähr-, Ballast- und Vitalstoffen, die in ihrer natürlichen Zusammensetzung vom Körper optimal genutzt werden. Wichtig ist auch die Keimfähigkeit des Getreides. Sie sagt eigentlich alles über die Gesundheit des Getreides aus. Getreide, das auf intensiv gedüngten Böden aufwächst, ist kaum noch keimfähig.
In der Verpackung wird’s pasteuriziert bis die Kerntemperatur 72 Grad ist, deswegen bleibt es bis zu 8 Monate haltbar.
Gekeimtes Dinkelbrot ist ein frisches und vitales Brot. Servieren Sie es mit Butter und Brotaufstrichen Ihrer Wahl. Auch getoastet oder in der offenen Pfanne geröstet. Es ist bis zu 8 Monaten haltbar. Nach Anbruch sollte es jedoch innerhalb von 4 Tagen verzehrt werden.
Die Ursprünge von Brot aus gekeimten Getreide kennen wir seit ungefähr 2000 Jahren. Die Essener oder Essäer waren eine ordensähnliche Gemeinschaft in der Zeit 200 v. Chr. bis 400 n. Chr. in der Region des Toten Meers. Sie lebten in kleinen, unabhängigen Gemeinschaften, betrieben Landwirtschaft und pflegten das Handwerk. Mit der Entdeckung der über 600 Qumran Schriftrollen sind uns antike hebräische Schriftstücke überliefert, die neben Abschriften aus dem Alten Testament auch Gesetzestexte, Gesangbücher, Bibelauslegungen und vieles mehr enthalten. Diese Rollen waren vermutlich unter der Obhut des Essener Gemeinschaft. Da in einem dieser Schriftstücke auch der Vorgang des Brotbackens beschrieben ist, werden heute Brote, die sich dieses Rezept zum Vorbild genommen haben, als Essener Brot bezeichnet.






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