Deutscher Pinot Noir
Die Weinberge für den Pinot Noir liegen verstreut in den besten Gemarkungen der Südpfalz, meist um die Dörfer Siebeldingen, Godramstein und Nussdorf. Die Böden bestehen sowohl aus Kalk und Löss, aber auch vereinzelt aus Sandstein mit Toneinlagen. Die Anlagen sind unterschiedlichen Alters -teilweise sogar bis zu 30 Jahre alt- und mit verschiedenen Klonen, also Spielarten, des Pinot Noirs bepflanzt. Der Ertrag pendelt sich bei maximal 8000 Kilo pro Hektar ein. Nachdem die Trauben im Weinberg vorsortiert wurden, durchlaufen sie im Keller den Weg über die Sortieranlage und kommen anschließend in Gärbehälter. Vorher werden noch etwa 5-15% des Saftes abgezogen, denn durch diesen Rosé-Saftabzug potenziert sich automatisch die Kraft für
den zukünftigen Rotwein. Nach der Gärung erfolgt die schonende Pressung mit der Korbpresse, denn diese traditionelle Art der Pressung fördert die Extraktion von Aromen, Farbe und feinem Tannin aus den Beerenhäuten. Die Rotweinmaische wird während diesen Arbeitsgängen nie gepumpt, sondern immer nur schonend per Gravitation bewegt. Der junge Wein wird anschließend über einen Zeitraum von zehn Monaten in gebrauchten Barriques aus französischer Eiche gelagert. Die Abfüllung erfolgt ohne Filtration.
Geschmacksnoten:
Der Wein zeigt sich einladend rotfruchtig mit Hibiskusblüte, Sauerkirsche und getrockneten Cranberrys. Am Gaumen frisch und leichtfüßig, jedoch mit feinem Grip. Rebsortentypisch hat Oliver Zeters Pinot Noir ein leichtes Tannin, was ihn trinkfreudig und animierend macht.










Bewertungen
Es gibt noch keine Bewertungen.